Werkzeugkasten zur Unterstützung des Wohnen und Leben im Alter

Das BMFSFJ-Programm "Anlaufstellen für ältere Menschen“ mit seinen rund 300 Projekten lieferte zahlreiche Beispiele für die erfolgreiche Arbeit der Akteurinnen und Akteure vor Ort zum altersgerechten Wohnen und Leben. Viele der Einzelaktivitäten können als „Werkzeuge“ verstanden werden. Das bedeutet, dass sie auch an anderen Orten zum Einsatz kommen können – ohne „das Rad neu erfinden“ zu müssen. Die Übertragung von gelungenen Ansätzen ist allerdings von vielen Rahmenbedingungen abhängig. Technische Ähnlichkeiten, finanzielle Ausstattung, politische Unterstützung und Erfahrung der Beteiligten sind hier wesentlich.

Die fünf bereits existierenden „Fächer“ des Werkzeugkastens aus dem Programm „Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen“ des BMFSFJ bilden auch für die Werkzeuge des Anlaufstellenprogramms einen passenden thematischen Rahmen bzw. wurden erweitert:

1.   Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

2.   Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

3.   Alltagshilfen zur besseren Orientierung in Quartier und Nachbarschaft*

4.   Ideen für Kontakte und Begegnung

5.   Beispiele für die Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Die Orte, an denen die vorgestellten Werkzeuge zum Einsatz kommen, sind in alphabetischer Reihenfolge gelistet. Auf die Einführung weiterer inhaltlicher Gliederungsebenen wurde verzichtet, um den Werkzeugkasten insgesamt einfach zu halten.

Die Vielfalt der aufgezeigten Beispiele soll deutlich machen, dass die aktive Auseinandersetzung mit dem altersgerechten Wohnen und Leben an vielen Orten und in zahlreichen Organisationen bereits gelebte Alltagspraxis ist. Wir hoffen, dass damit Akteurinnen und Akteure inspiriert und motiviert werden, weiterzuarbeiten oder selbst verstärkt in das Thema einzusteigen. 

Bildnachweise von links oben nach rechts unten:

© Gordon Gross, pixelio.de;