Konzeptentwickler sind am Start: Einbindung der älteren Menschen ist Grundvoraussetzung

Von den mehr als 300 zur Förderung ausgewählten Projekten im Programm „Anlaufstellen für ältere Menschen“ werden deutschlandweit knapp 60 Kommunen dabei unterstützt, fachübergreifende, integrierte Handlungskonzepte rund um das Wohnen und Leben im Alter zu erstellen oder bestehende Konzepte weiter zu entwickeln. Hierfür wurden zum Programmauftakt im September 2013 zwei Workshops durchgeführt, zu denen alle geförderten Konzeptentwickler eingeladen waren. Die jeweils etwa 50 Teilnehmenden in Frankfurt a.M. und Berlin wurden über Anforderungen und Ansätze im Programm informiert und stellten beispielhaft ihre Herangehensweisen für die zu entwickelnden Konzepte vor.

Deutlich wurde, dass zukunftsweisende Konzepte nur unter Einbindung der älteren Menschen selbst entstehen können. So starten alle Projekte mit Bestandsaufnahmen und –Analysen und anschließenden Bedarfserhebungen, auch unter Einsatz neuer Beteiligungsformen: Befragungen, Bürgerforen, Zukunftswerkstätten, Runde Tische, Stadtteilspaziergänge und -konferenzen oder World Cafés werden organisiert. Im Ergebnis sollen die Grundlagen für nachhaltige Strukturen geschaffen oder bereits bestehende Angebote noch besser vernetzt werden. Interessant sind auch die unterschiedlich angesetzten räumlichen Maßstäbe. Demnach reichen die geplanten Konzepte von der Quartiers- und Stadtteilebene zu kommunalen Gesamtkonzepten für Städte und Gemeinden bis hin zu Landkreisen. Alle Konzeptentwickler haben 12 Monate Zeit, ihre Vorhaben abzuschließen.

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Amberger / BMFSFJ
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Bildnachweise von links oben nach rechts unten:
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